Projekt Walderhalt

Die Waldjugend möchte auf zwei Waldflächen von insgesamt etwa 0,2 ha in Kelkheim-Hornau, auf denen in den vergangenen Jahren die Bäume abstarben, wieder neue Bäume großziehen. In einer ersten Aktion im Oktober 2020 wurde das Projekt gestartet. In einem zweiten Einsatz im November 2020 soll das Projekt fortgesetzt werden.

Auf der ersten Fläche hat sich in diesem Jahr eine Naturverjüngung aus Eichen, Kastanien und Kirschen gebildet. Diese jungen Pflänzchen wurden mit Tubex-Röhren gegen Wildverbiss geschützt. An Stellen, an denen sich keine Naturverjüngung gebildet hat, sollen junge Eichen eingepflanzt und ebenfalls gegen Wildverbiss geschützt werden. Mit diesen Maßnahmen soll das Nachwachsen des Waldes ermöglicht werden. Auf der zweiten Fläche wurden vor zwei Jahren Douglasien - als widerstandsfähigere Nadelbaumart - für die ausgefallene Fichtengruppe angepflanzt. Die jungen Douglasien wurde auf ihr Anwachsen kontrolliert und gegebenenfalls von Brombeeren oder anderen Begleitkräutern freigeschnitten, damit die jungen Bäume genügend Licht erhalten und nicht „erdrückt“ werden. Ausfälle werden um die Schattenbaumarten Hainbuche und Winterlinde ergänzt. Nach etwa fünf Jahren können die Tubex-Röhren entfernt werden, wenn die Bäume keine weitere Anwuchspflege benötigen.

Mit der Pflege von insgesamt etwa 400 jungen Bäumen über die nächsten ca. fünf Jahre auf diesen beiden Flächen, kann die Waldjugend einen kleinen nachhaltigen Beitrag zum Walderhalt leisten!